Berlinfahrt 2019

Abschlussfahrt Schuljahr 2018-19: Berlin
Als Ziel der Abschlussfahrt suchten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse mit deutlicher Mehrheit Berlin aus. Also startete die Truppe morgens in aller Frühe in Amberg am Bahnhof, fuhr mit dem Zug nach Nürnberg und von dort aus mit dem Flixbus weiter. Da es am Ankunftstag sehr warm war, verbrachten den ersten Abend alle am Wannsee- und wer nicht Fußball spielte, betrachtete den romantischen Sonnenuntergang.
Begebenheiten aus der Geschichte wurden am 2. Tag bei einem Rundgang durchs Regierungsviertel über das Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz erzählt. Am Mittag gab es Currywurst am besten Currywurststand Berlins. So gestärkt waren alle fit für die Besichtigung Berlins vom Fernsehturm aus- und für den anschließenden Einkaufsbummel am Alexanderplatz. Wer jetzt noch nicht genug gesehen hatte, konnte am Abend wichtige Sehenswürdigkeiten aus den Fenstern des Busses mit der Nummer 100 betrachten- am Tiergarten entlang über das Schloss Bellevue, am Humboldtforum und Berliner Dom vorbei wieder zum Alexanderplatz. Der Mittwoch war- nach dem Besuch im Schokoladenhaus Rauch- der Politiktag: anschaulich vermittelten zwei Damen in einem Raum in einem Gebäude am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Europas, wie im Parlament gearbeitet wird. Nun fand ein Ortswechsel zum Reichstagsgebäude statt. Eindrucksvoll war die Schilderung der beiden Büromitarbeiterinnen des Bundestagsabgeordneten über ihre Arbeit.
Glück war, dass wir auf die Kuppel des Reichstags gehen konnten, die im Sommer oft wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Nach so viel Geschichte und Politik war am Donnerstag der Besuch des Technikmuseums eine willkommene Abwechslung- alle hatten viel Spaß beim Ausprobieren von Versuchen zu Elektrizität, Licht, Schall und Wärme, aber natürlich waren auch die Flugzeuge, Autos und Lokomotiven spannend. Die Sonne und den kalten Berliner Wind genossen wir anschließend auf einer Spreefahrt. Das Highlight der Woche war aber der Besuch der Disco am Donnerstagabend. Insgesamt war es eine anstrengende, aber auch sehr interessante Woche.   

Fischereizentrum Bühl

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Natur- und Technikunterricht der besonderen Art erwartete am 1. Juli 2019 die Schülerinnen und Schüler der Klassen GTK 5/6 und 4/5. Vier Mitglieder des Fischereivereins Amberg brachten uns am Weiher in Bühl und am Fensterbach das Leben am und im Gewässer nahe. Mit Kescher und Becherlupe wateten wir durch den Bach und erforschten die unterschiedlichen Wassertiere, die sich im Netz verfingen. Auch das richtige Verhalten am Weiher war Gegenstand des Unterrichts im Freien, schließlich wollten wir die kleinen Lebewesen nicht allzu sehr in ihrem Lebensraum stören. Und dass wir am Ende dieses erlebnisreichen Tages alle Tierchen wieder in die Freiheit entließen, versteht sich von selbst.

Familienfest in der SVE Luitpoldhöhe

Von Kopf bis Fuß auf Feiern eingestellt – Familienfest im Zirkus Lui

Die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) und die heilpädagogische Tagesstätte (Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e.V.)  feierten in der Luitpoldhöhe ein buntes Familienfest. Die Kinder begrüßten ihre Gäste im Garten des alten Schulhauses  mit Mitmachliedern und einem Sketch, der Clown Rocca mischte dabei tatkräftig mit und auf. Dank der aktiven Unterstützung vieler Eltern konnte ein Buffet mit kulinarischen Köstlichkeiten angeboten werden. Die Tanzband  „Fernweh“ umrahmte das Fest musikalisch mit fetzigen Kinderliedern und alten Schlagern, die zum Mitsingen und Tanzen verlockten. Großer Ansturm  war beim  Kinderschminken und beim Spieleparcour, bei dem die Kinder ihre Geschicklichkeit  zeigen konnten.  Außerdem sorgte ein Kasperltheater für große Spannung.

Cybermobbing

Im Rahmen der Gewaltprävention organisierte  Jas  (Jugendsozialarbeit an Schulen) einen Vortrag über Cybermobbing in Kooperation mit Herrn PHM Ertel von der Polizei Amberg. Insgesamt nahmen 5 Klassen an dem 2 stündigen Vortrag teil.
Cybermobbing stellt eine Sonderform von Mobbing dar. Mit Hilfe von Mobiltelefon- und Internetdiensten, wie WhatsApp,  Chats, Messenger  uvm. werden Opfer beschimpft, schikaniert oder bloßgestellt.
Herr Ertel veranschaulichte anhand von Bildern, Zeitungsausschnitten und Erfahrungsberichten die Problemlage und ermunterte zum richtigen Umgang mit diesen Medien.
Den SchülerInnen wurden praktische Tipps an die Hand gegeben, wie z.B. so wenig Daten wie möglich von sich  im Internet zu veröffentlichen, niemals die vollständige Adresse angeben und keine Bilder oder Videos von sich selbst ins eigene Profil zu stellen.

Das Netz vergisst nichts!

Weitere hilfreiche Informationen bekommen Sie auf www.polizei-beratung.de

Schulfest 2019

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Sommerfest am Sonderpädagogischen Förderzentrum
am Freitag, den 17. Mai

Eine Schule, an der sich alle wohlfühlen und an der alle willkommen sind- unabhängig von Sprache, Herkunftsland und Hautfarbe: Das, so wünschte sich Schulleiter Norbert Knauer in seiner Begrüßungsrede, soll das Sonderpädagogische Förderzentrum sein. An den zahlreichen bunten Flaggen, die die Decke der Sporthalle schmückten, zeigte sich, aus wie vielen Ländern die Schüler kommen- wobei selbst Franken durch eine eigene Flagge vertreten war! In der mit Schülerbeiträgen gestalteten Eröffnungsfeier wurde das Motto „Aus aller Welt“ in Form von Liedern in verschiedenen Sprachen und sportlich vorgeführten Tänzen gekonnt aufgegriffen und umgesetzt. Die Theatergruppe der Schule nahm den Schulalltag und besonders die Lehrer auf`s Korn und erntete viele Lacher und Beifall.  
Es duftete nach – marokkanischem Minzetee, nach französischen Crepes, nach verschiedenen Gewürzen und nach Grillwurst. Viele Kinder und Erwachsenen flanierten durch die Gänge oder über den Hof und knabberten an exotischen Köstlichkeiten, an südländischen Fruchtstückchen, an elsässischem Flammkuchen oder an leckeren Kuchenstücken aus Amberger Küchen.
Im stimmungsvoll eingerichteten orientalischen Kaffee konnte man entspannen- so sehr, dass eine Besucherin meinte: „Ich will hier nie wieder weg“.
Während die Schüler an verschiedenen Aktivitäten wie Tipp- Kick, „Labyrinth“, Flaggenspiel oder Bogenschießen teilnehmen konnten, genossen die Erwachsenen Kaffee und hatten am reichhaltig ausgestatteten Kuchenbüffet die Qual der Wahl. 
Besonders schön war, dass der Wettergott beim Gelingen des Schulfestes mithalf- und dazu beitrug, dass sich zumindest an diesem Tag wirklich alle wohlfühlten.

Streitschlichter am SFZ

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Streitschlichter am SFZ. Amberg

Streit und Auseinandersetzungen gehören leider zum Schulalltag. Aus diesem Grunde werden am Sonderpädagogischen Förderzentrum Amberg bereits seit Jahren Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis neun zu Streitschlichtern ausgebildet.          Die Schüler üben das Amt des Streitschlichters als freiwilliges Ehrenamt aus. Eine vom Klassenlehrer bestätigte Eignung sind Voraussetzung, um zur Ausbildung zugelassen zu werden.
Die Schüler werden in einem Zeitraum von ca. zwölf Schulstunden von Herr Matthalm zum Streitschlichter ausgebildet.Im Schuljahr 2018/2019 haben an der Streitschlichterausbildung 14 Schüler teilgenommen.Bei der Schülerstreitschlichtung sind Streitschlichter jedoch keine Richter. Sie treten als Vermittler zwischen zerstrittenen Schülerinnen oder Schülern auf. Sie helfen den Streitenden selbst herauszufinden, was falsch gelaufen ist, machen Lösungsvorschläge und versuchen schließlich einen Vertrag auszuhandeln, den beide Seiten akzeptieren können. Voraussetzung für das Schlichtungsgespräch ist, dass die Streitenden freiwillig kommen.Die Schüler lernen während der Ausbildung, wie man Körpersprache versteht, aktiv zuhört und die eigene Bewertung zurückhält. Es gibt Rollenspiele und kritische Gespräche. Zum Schluss der Ausbildung werden vor allem Schlichtungsgespräche intensiv trainiert um die Schüler auf ihren Einsatz vorzubereiten. Ein Schlichtungsprotokoll hält das Ergebnis des Schlichtungsgesprächs fest.Seitdem Streitschlichter an der Schule aktiv sind, hat sich das Schulklima wesentlich verbessert. Lehrkräfte werden gerade bei kleinen Alltagskonflikten entlastet und die Schüler gewinnen soziale Kompetenzen.

fit4future – Aktionstag

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fit4future – Aktionstag

Am 26.03.2019 fand am Sonderpädagogischen Förderzentrum Amberg der fit4future – Aktionstag für die Klassen 1 – 5/6 G statt. Der Aktionstag ist der Höhepunkt eines auf 3 Jahre angelegten Projektes mit dem Ziel die Lebensgewohnheiten und Lebensstile der Schülerinnen und Schüler nachhaltig positiv zu beeinflussen. Das Gesundheits- und Präventionsprojekt ist eine Initiative der Cleven – Stiftung und wird von der DAK-Gesundheit unterstützt.

Beim  Aktionstag fit4future mussten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dazu wurden 1o Stationen aufgebaut, die jede Klasse durchlaufen musste.  Beim Dosenwerfen, Biathlon, Sackhüpfen, bei einem Ernährungs- und Zuckerquiz beispielsweise konnten die Schülerinnen und Schüler ihre koordinativen Fähigkeiten und ihre Geschicklichkeit aber auch ihr Wissen zeigen.

Am Ende gab es für jeden Teilnehmer eine Siegerurkunde.

Koordiniert und unterstützt wurde die Veranstaltung von der fit4future – Aera –Managerin Frau Barbara Ahrens. Als verantwortliche Coaches standen die Sportbeauftragten der Schule Frau Raffaela Pichl und Frau Brigitte Johann zur Verfügung. Ihnen und allen  die zum Gelingen dieses tollen Vormittages beigetragen haben, gilt es herzlich zu danken.

Schulfrühstück

Fast ein bisschen wie Zuhause

Frühstück an der Schule

Es ist halb sieben in einer Umlandgemeinde. Jakob, 10, (Name geändert) steht an der Bushaltestelle und wartet auf den Bus, der ihn zum Omnibusbahnhof nach Amberg bringt. Von dort aus fährt er weiter zu seiner Schule, wo er wenige Minuten nach sieben Uhr ankommt. Er muss aber nicht in der Kälte – im Winter noch im Dunklen – warten, bis der Schulbetrieb losgeht. Er geht in einen warmen Raum, in dem schon eine ehrenamtliche Helferin Tee und Kaba kocht, verschiedene Brotsorten in Körbchen verteilt, Fruchtsäfte auf den Tisch stellt, Gurken, Paprika, Tomaten,  Äpfel, Birnen und Radieschen schneidet, Platten mit Käse und Wurst belegt und leckeren Bananenquark rührt.

Jakob geht direkt zum Frühstücksraum, wärmt sich auf – und holt das Frühstück nach, das er zu Hause nicht einnimmt, da er sonst noch früher aufstehen müsste. Dort bleibt er nicht lange alleine. Aus unterschiedlichen Gründen frühstücken Kinder am Förderzentrum: weil sie auf Grund der Wohnsituation sehr früh kommen, weil die Eltern vielleicht zur Arbeit gehen und morgens kein Frühstück herrichten können oder weil es in der Gemeinschaft besser schmeckt als alleine am Tisch. Die Kinder haben freie Auswahl und dürfen zwischen verschiedenen Getränken und Speisen das wählen, was ihnen am besten schmeckt, Abwechslung ist garantiert.                                                   

Und Regeln werden gleich mit vermittelt: man stellt sich in einer Schlange an, bis man an der Reihe ist, Jacke und Mütze werden zum Frühstück ausgezogen, gegessen und getrunken wird am Platz. Schmutziges Geschirr und Besteck werden zur Anrichte zurück gebracht.                                       

Möglich ist dies, weil das Frühstück durch die BLLV- Kinderhilfe e.V. finanziert wird. Und weil die ehrenamtliche Helferin jeden Tag um 6.45 Uhr mit der Arbeit beginnt. Diese spezielle Unterstützung für Schulfrühstück wurde ins Leben gerufen, nachdem durch Untersuchungen bekannt wurde, wie wenige Kinder zu Haus ein vollwertiges Frühstück zu sich nehmen – dabei ist die Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt, wenn morgens nicht zumindest der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen wird.

Dank dieser Unterstützung wird gewährleistet, dass kein Kind den ganzen Vormittag über mit leerem Magen im Klassenzimmer sitzen muss – und sich auf die Unterrichtsinhalte besser konzentrieren kann als mit knurrendem Magen.

aula – Projekt

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aula-Vertrag unterzeichnet
Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler

Am 14. März 2019 wurde im Rahmen einer Schülerversammlung der „aula-Vertrag“ unterzeichnet. Dieser Vertrag regelt die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler bei den Entscheidungen an ihrer Schule. Mit der Unterzeichnung des Vertrags kann die Partizipationsplattform „aula“ von politik-digital e.V. (www.aula.de) an der Schule eingesetzt werden.

Stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler unterzeichneten die Schülersprecherinnen und Schülersprecher. Der Schulleiter, Herr Knauer, unterzeichnete den Vertrag stellvertretend für alle Lehrerinnen und Lehrer.

Zu Beginn des Schuljahres 2018/19 wurden durch den Kooperationspartner (politik-digital e.V.) zunächst Einführungsveranstaltungen für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Klassenstufen 3 bis 9 durchgeführt, mit dem Ziel die hinter „aula“ stehende Technik zu erläutern sowie das Beteiligungsformat vorzustellen. Auf der Plattform können Schülerinnen und Schüler eigene Ideen für eine Verbesserung der Schulkultur einstellen, über ihre Ideen abstimmen bzw. diese diskutieren und sich im Fall einer erfolgreichen Abstimmung an der Umsetzung beteiligen.

Nach den Einführungsveranstaltungen wurde mit den Schülerinnen und Schülern der Vertrag erarbeitet. Er bildet die Grundlage für das aula-Projekt am SFZ Amberg. Das Projekt ist Teil eines längerfristigen demokratischen Entwicklungsprozesses an der Schule, mit dem Ziel Schülerinnen und Schülern sowie allen an Schule Beteiligten möglichst optimale Bedingungen zur Mitgestaltung zu bieten. Auch die Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler soll durch den Einsatz der Plattform ausgebaut werden.

Politik-digital e.V. stellt die Plattform samt Server zur Verfügung und begleitet die Schule in der Erprobung von „aula“. Unterstützt wird das Projekt von OPENION — Bildung für eine starke Demokratie. OPENION (www.openion.de) ist ein bundesweites Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

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