Stellenausschreibung Pflegekraft SVE Willmannschule

Für die Schulvorbereitende Einrichtung der Willmannschule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Amberg suchen wir eine

Pflegekraft (m/w/d)

Die Schulvorbereitende Einrichtung der Willmannschule fördert Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen, Sprache und Verhalten in den letzten drei Jahren vor Beginn der Schulpflicht.

Das Aufgabengebiet der gesuchten Pflegekraft umfasst eigenständige pflegerische Aufgaben und gegebenenfalls unterstützende Hilfestellungen, die mit Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf jeweils anfallen.

Einstellungsvoraussetzungen sind:

– Eine Ausbildung als Kinderpfleger/innen
– Auch geeignetes andere Pflegekräfte, die bereits Erfahrung im Umgang mit Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf haben, können sich bewerben

Einstellungstermin: Sept. 2019

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle im Umfang von 1/2 der regelmäßigen Arbeitszeit. Die Stelle ist befristet bis 06.09.2020. Die Eingruppierung erfolgt in E 6 TV-L, Urlaub kann grundsätzlich nur in den Ferien eingebracht werden

Schwerbehinderte Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern besteht ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Männern.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis 02.08.2019

Per Post:
Regierung der Oberpfalz
SG 43
Frau Berger
93039 Regensburg
oder per e-mail an: bewerbungen-schulen@reg-opf.bayern.de
Kennwort im Betreff: Pflegekraft SVE Willmannschule, Anlagen max. 5 MB

Wir bitten um vollständige und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen. Bitte Anlage 2 zu anliegenden Datenschutzhinweisen ausgefüllt und unterschrieben der Bewerbung beifügen. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Sollten Sie die Rücksendung wünschen, fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei. Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch werden nicht erstattet.
.

Ansprechpartner sind Frau Berger Tel. 0941/5680-1126 und Herr SoR Knauer Tel. 09621/104200

Besuch der KZ- Gedenkstätte Flossenbürg

Floss1

Am 28.06.2019 besuchten die Klassen 8/9 und 9 das Konzentrationslager Flossenbürg. In zwei Gruppen wurden die Klassen über das Lagergelände geführt und bekamen anschauliche Informationen vor Ort über die menschenverachtende Vernichtungsmaschinerie des NS- Regimes im Dritten Reich.

Besuch der jüdischen Synagoge

Die jüdische Synagoge in Amberg wurde am 16.07.2019 von den beiden Abschlussklassen besucht. Der Rabbiner der jüdischen Gemeinde, Herr Elias Dray, führte die Klassen in die Grundlagen des jüdischen Glaubens ein und präsentierte ihnen anschaulich die Amberger Synagoge. Dabei konnten die Schüler auch eine Kippa aufsetzen, wie dies der jüdische Glauben fordert.

Workshop zum Thema „Rassismus“

Rass2

Workshop zum Thema „Rassismus“.
Am Dienstag, den 9.7.2019, fand am SFZ Amberg für die Klassen 8/9 ein Workshop zum Thema „Rassismus“ statt. Zwei Mitarbeiter der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) kamen nach Amberg, um mit den Schülern über brandaktuelle Themen zu sprechen:
Warum werden Menschen ausgegrenzt? Wie kommt es, dass es Menschen gibt, die Hitler verharmlosen oder gar verherrlichen?
Wichtig ist vor allem, sich darüber im Klaren zu sein, wie man die eigene Person sieht, was man selbst  eigentlich denkt. Bin ich offen gegenüber Anderem, gegenüber Dingen und Menschen, die ich nicht kenne? Oder: Machen sie mir Angst? Welche Bilder sprechen meine Gefühle an; kann ich darüber sprechen? Denke ich selbst- oder übernehme ich die Gedanken anderer? Situationen sehen- und sich den Hintergrund dazu überlegen, was war davor, was kommt danach: die Aufgabe war, sich Gedanken zu machen und diese Gedanken auch zu berichten; Wörter zu erkennen, durch die andere diskriminiert werden.
Das wichtigste Buch, so die Referenten, ist die Verfassung. Ein Schüler wusste, mit welchem Satz sie beginnt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Die Gruppe sprach über die zwei Worte „des Menschen“- es steht nicht da: der Deutschen, der Gläubigen, der Weißen, der Schwarzen- nein: des Menschen.
Und Menschen- sind wir alle.

Berlinfahrt 2019

Abschlussfahrt Schuljahr 2018-19: Berlin
Als Ziel der Abschlussfahrt suchten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse mit deutlicher Mehrheit Berlin aus. Also startete die Truppe morgens in aller Frühe in Amberg am Bahnhof, fuhr mit dem Zug nach Nürnberg und von dort aus mit dem Flixbus weiter. Da es am Ankunftstag sehr warm war, verbrachten den ersten Abend alle am Wannsee- und wer nicht Fußball spielte, betrachtete den romantischen Sonnenuntergang.
Begebenheiten aus der Geschichte wurden am 2. Tag bei einem Rundgang durchs Regierungsviertel über das Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz erzählt. Am Mittag gab es Currywurst am besten Currywurststand Berlins. So gestärkt waren alle fit für die Besichtigung Berlins vom Fernsehturm aus- und für den anschließenden Einkaufsbummel am Alexanderplatz. Wer jetzt noch nicht genug gesehen hatte, konnte am Abend wichtige Sehenswürdigkeiten aus den Fenstern des Busses mit der Nummer 100 betrachten- am Tiergarten entlang über das Schloss Bellevue, am Humboldtforum und Berliner Dom vorbei wieder zum Alexanderplatz. Der Mittwoch war- nach dem Besuch im Schokoladenhaus Rauch- der Politiktag: anschaulich vermittelten zwei Damen in einem Raum in einem Gebäude am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Europas, wie im Parlament gearbeitet wird. Nun fand ein Ortswechsel zum Reichstagsgebäude statt. Eindrucksvoll war die Schilderung der beiden Büromitarbeiterinnen des Bundestagsabgeordneten über ihre Arbeit.
Glück war, dass wir auf die Kuppel des Reichstags gehen konnten, die im Sommer oft wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Nach so viel Geschichte und Politik war am Donnerstag der Besuch des Technikmuseums eine willkommene Abwechslung- alle hatten viel Spaß beim Ausprobieren von Versuchen zu Elektrizität, Licht, Schall und Wärme, aber natürlich waren auch die Flugzeuge, Autos und Lokomotiven spannend. Die Sonne und den kalten Berliner Wind genossen wir anschließend auf einer Spreefahrt. Das Highlight der Woche war aber der Besuch der Disco am Donnerstagabend. Insgesamt war es eine anstrengende, aber auch sehr interessante Woche.   

Fischereizentrum Bühl

Bühl1
Bühl2
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Natur- und Technikunterricht der besonderen Art erwartete am 1. Juli 2019 die Schülerinnen und Schüler der Klassen GTK 5/6 und 4/5. Vier Mitglieder des Fischereivereins Amberg brachten uns am Weiher in Bühl und am Fensterbach das Leben am und im Gewässer nahe. Mit Kescher und Becherlupe wateten wir durch den Bach und erforschten die unterschiedlichen Wassertiere, die sich im Netz verfingen. Auch das richtige Verhalten am Weiher war Gegenstand des Unterrichts im Freien, schließlich wollten wir die kleinen Lebewesen nicht allzu sehr in ihrem Lebensraum stören. Und dass wir am Ende dieses erlebnisreichen Tages alle Tierchen wieder in die Freiheit entließen, versteht sich von selbst.

Familienfest in der SVE Luitpoldhöhe

Von Kopf bis Fuß auf Feiern eingestellt – Familienfest im Zirkus Lui

Die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) und die heilpädagogische Tagesstätte (Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e.V.)  feierten in der Luitpoldhöhe ein buntes Familienfest. Die Kinder begrüßten ihre Gäste im Garten des alten Schulhauses  mit Mitmachliedern und einem Sketch, der Clown Rocca mischte dabei tatkräftig mit und auf. Dank der aktiven Unterstützung vieler Eltern konnte ein Buffet mit kulinarischen Köstlichkeiten angeboten werden. Die Tanzband  „Fernweh“ umrahmte das Fest musikalisch mit fetzigen Kinderliedern und alten Schlagern, die zum Mitsingen und Tanzen verlockten. Großer Ansturm  war beim  Kinderschminken und beim Spieleparcour, bei dem die Kinder ihre Geschicklichkeit  zeigen konnten.  Außerdem sorgte ein Kasperltheater für große Spannung.

Cybermobbing

Im Rahmen der Gewaltprävention organisierte  Jas  (Jugendsozialarbeit an Schulen) einen Vortrag über Cybermobbing in Kooperation mit Herrn PHM Ertel von der Polizei Amberg. Insgesamt nahmen 5 Klassen an dem 2 stündigen Vortrag teil.
Cybermobbing stellt eine Sonderform von Mobbing dar. Mit Hilfe von Mobiltelefon- und Internetdiensten, wie WhatsApp,  Chats, Messenger  uvm. werden Opfer beschimpft, schikaniert oder bloßgestellt.
Herr Ertel veranschaulichte anhand von Bildern, Zeitungsausschnitten und Erfahrungsberichten die Problemlage und ermunterte zum richtigen Umgang mit diesen Medien.
Den SchülerInnen wurden praktische Tipps an die Hand gegeben, wie z.B. so wenig Daten wie möglich von sich  im Internet zu veröffentlichen, niemals die vollständige Adresse angeben und keine Bilder oder Videos von sich selbst ins eigene Profil zu stellen.

Das Netz vergisst nichts!

Weitere hilfreiche Informationen bekommen Sie auf www.polizei-beratung.de

Schulfest 2019

P1110327

Sommerfest am Sonderpädagogischen Förderzentrum
am Freitag, den 17. Mai

Eine Schule, an der sich alle wohlfühlen und an der alle willkommen sind- unabhängig von Sprache, Herkunftsland und Hautfarbe: Das, so wünschte sich Schulleiter Norbert Knauer in seiner Begrüßungsrede, soll das Sonderpädagogische Förderzentrum sein. An den zahlreichen bunten Flaggen, die die Decke der Sporthalle schmückten, zeigte sich, aus wie vielen Ländern die Schüler kommen- wobei selbst Franken durch eine eigene Flagge vertreten war! In der mit Schülerbeiträgen gestalteten Eröffnungsfeier wurde das Motto „Aus aller Welt“ in Form von Liedern in verschiedenen Sprachen und sportlich vorgeführten Tänzen gekonnt aufgegriffen und umgesetzt. Die Theatergruppe der Schule nahm den Schulalltag und besonders die Lehrer auf`s Korn und erntete viele Lacher und Beifall.  
Es duftete nach – marokkanischem Minzetee, nach französischen Crepes, nach verschiedenen Gewürzen und nach Grillwurst. Viele Kinder und Erwachsenen flanierten durch die Gänge oder über den Hof und knabberten an exotischen Köstlichkeiten, an südländischen Fruchtstückchen, an elsässischem Flammkuchen oder an leckeren Kuchenstücken aus Amberger Küchen.
Im stimmungsvoll eingerichteten orientalischen Kaffee konnte man entspannen- so sehr, dass eine Besucherin meinte: „Ich will hier nie wieder weg“.
Während die Schüler an verschiedenen Aktivitäten wie Tipp- Kick, „Labyrinth“, Flaggenspiel oder Bogenschießen teilnehmen konnten, genossen die Erwachsenen Kaffee und hatten am reichhaltig ausgestatteten Kuchenbüffet die Qual der Wahl. 
Besonders schön war, dass der Wettergott beim Gelingen des Schulfestes mithalf- und dazu beitrug, dass sich zumindest an diesem Tag wirklich alle wohlfühlten.

Streitschlichter am SFZ

20190515_081352

Streitschlichter am SFZ. Amberg

Streit und Auseinandersetzungen gehören leider zum Schulalltag. Aus diesem Grunde werden am Sonderpädagogischen Förderzentrum Amberg bereits seit Jahren Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis neun zu Streitschlichtern ausgebildet.          Die Schüler üben das Amt des Streitschlichters als freiwilliges Ehrenamt aus. Eine vom Klassenlehrer bestätigte Eignung sind Voraussetzung, um zur Ausbildung zugelassen zu werden.
Die Schüler werden in einem Zeitraum von ca. zwölf Schulstunden von Herr Matthalm zum Streitschlichter ausgebildet.Im Schuljahr 2018/2019 haben an der Streitschlichterausbildung 14 Schüler teilgenommen.Bei der Schülerstreitschlichtung sind Streitschlichter jedoch keine Richter. Sie treten als Vermittler zwischen zerstrittenen Schülerinnen oder Schülern auf. Sie helfen den Streitenden selbst herauszufinden, was falsch gelaufen ist, machen Lösungsvorschläge und versuchen schließlich einen Vertrag auszuhandeln, den beide Seiten akzeptieren können. Voraussetzung für das Schlichtungsgespräch ist, dass die Streitenden freiwillig kommen.Die Schüler lernen während der Ausbildung, wie man Körpersprache versteht, aktiv zuhört und die eigene Bewertung zurückhält. Es gibt Rollenspiele und kritische Gespräche. Zum Schluss der Ausbildung werden vor allem Schlichtungsgespräche intensiv trainiert um die Schüler auf ihren Einsatz vorzubereiten. Ein Schlichtungsprotokoll hält das Ergebnis des Schlichtungsgesprächs fest.Seitdem Streitschlichter an der Schule aktiv sind, hat sich das Schulklima wesentlich verbessert. Lehrkräfte werden gerade bei kleinen Alltagskonflikten entlastet und die Schüler gewinnen soziale Kompetenzen.