Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath -Perschen

wandertag

Am diesjährigen Wandertag begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe auf eine Reise in die Vergangenheit. Im Freilandmuseum Neusath-Perschen erfuhren sie alles über das Leben auf dem Land in früheren Zeiten. Manch einer wurde schon durch den Geruch im Kuhstall abgeschreckt – obgleich die Bewohner sich alle im Freien befanden. Und ohne Fernseher, Computer und Handy ist sowieso kein Leben auf diesem Planeten möglich – oder?

Schwimmabzeichen – Wettbewerb

„Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!“ 
Erster Platz beim Schwimmabzeichen – Wettbewerb 2017/18
500 Euro Prämie für das SFZ Amberg

„Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!“ lautet der Schwimmabzeichen-Wettbewerb an dem Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrum Amberg teilnahmen. Die bayernweite Aktion soll Schülern neben dem Spaß auch Sicherheit im Wasser vermitteln.
Im Rahmen dieses Wettbewerbes konnte das SFZ Amberg im Schuljahr 2017/18 den 1.Platz belegen.

Der Schwimmabzeichen-Wettbewerb „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!“ ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Bayerischen Schwimmverbands, der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes und des Landesverbands Bayern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Schwimmabzeichen wurden im Rahmen des Schwimmunterrichtes abgenommen.

Für 62 Schülerinnen und Schüler gab es am Ende des Schuljahres im Rahmen der Sportler-Ehrung von Schulleiter Norbert Knauer und den Sportbeauftragten Frau Brigitta Johann und Frau Raffaela Pichl ein Schwimmabzeichen. Es wurden 42 Seepferdchen, 1 Schwimmabzeichen in Gold, 7 in Silber und 11 in Bronze übergeben.

Schulanfangsgottesdienst

„Ich bin wie ein Baum,gepflanzt am Wasser“

Besinnlicher Start ins neue Schuljahr / Aussicht auf gute „Erntefrüchte“ am SFZ

Ein ökumenischer Gottesdienst stand auch heuer am Beginn des neuen Schuljahres. Die Schülerinnen und Schüler aller Stufen, Lehrkräfte und Schulbegleiter kamen am Donnerstag, den 20. September 2018, in der Kirche Heilige Familie am Bergsteig zusammen. Pfarrerin Birgit Schwalbe (evang.) und Pfarrer Ludwig Gradl (kath.) leiteten die Feier und erinnerten an die Ferienzeit, aus der alle gestärkt in den Schulalltag starten konnten: Die heißen Tage mit viel Sonne hatten mächtig Durst gemacht. Klassenleiterin Tanja Pröls und ihre Schüler der Klasse 3-4b zeigten am Beispiel eines Baumes, dass die Natur wegen der Sonne auch viel Wasser brauchte, damit die Früchte wachsen und reifen konnten. In einem Gebet dankten Religionslehrerin (evang.) Christine Seidel und ihre Leser dafür, dass Gott immer weiß, was wir brauchen. Klassenleiterin Brigitta Johann brachte zwei neue Ministrantinnen aus der Klasse 4-5 mit und las die Worte aus der Bibel. Im Alten Testament wird ein schöner Vergleich beschrieben: „Menschen, die auf das Gute (auf Gott) vertrauen, sind wie ein Baum, der nahe am Wasser gepflanzt ist. Viel Gutes kann ihnen gelingen, denn sie haben eine Kraftquelle; so ähnlich wie Bäume, die blühen, wachsen und reife Früchte tragen.“ (Jeremia 17, 5 und Psalm 1,3) Dass dieser Vergleich nicht nur vor 3000 Jahren schön zu lesen war, sondern im Schulleben unserer Zeit Sinn macht, betonten junge Leute der Klassen 6-7b und 9 mit Konrektor Ralph Schmidt in den Fürbitten. Grüßende Hände, ein lobender nach oben gestreckter Daumen, ein Apfel in Form eines Herzens, … das sind Kraftquellen für jeden Schultag: Zeichen für Freundschaft, für Spaß am Lernen, für Hilfsbereitschaft und Respekt. Rektor Norbert Knauer sagte allen, besonders den „Neuen“ ein herzliches „Willkommen“. Er bat um viele gute Kräfte für das Schuljahr 2018-19: Zur Ernte gehören als Früchte nicht nur gute Noten, sondern auch schöne Begegnungen und eine starke Gemeinschaft, wie diese Feier zeige. Der Schülerchor unter Leitung der Musiklehrerinnen Anja Schneider (Gitarre) und Maria Paulus (Keyboard) gestaltete den Gottesdienst lebendig und motivierte alle zum Mitsingen. Religionslehrer (kath.) Richard Hurzlmeier, der diesen „Tag des Baumes“ vorbereitet hatte, gab Miniposter des Schulbaumes als Geschenk mit in alle Klassen. – Wer das Sonderpädagogische Förderzentrum betritt, kann am Haupteingang und in der Aula noch weitere Schulbäume sehen: die Projektarbeiten aus den Jahren 2015 (ein großer Baum mit den vielen Handabdrücken aller) und 2018 (mit kreativen Minibäumen der Klassen).

(SFZ 21.09.2018 / Foto: Tanja Pröls / Text + Bildmotiv: Richard + Rudi Hurzlmeier)

Bienenprojekt

    

Imkern an der Schule dank dem Amberger Imkerverein.

Flüssiges Gold ernten und Prinzessinnen zeichnen

Seit April 2015 sind Honigbienen in das Sonderpädagogische Förderzentrum Amberg eingezogen. Unter der pädagogischen Leitung der Sonderpädagogin Magdalena Kraft kümmert sich eine Imker-AG um die zwei bis drei Völker. Dies klappt natürlich nur, weil zwei engagierte Imker des „Imkerverein Amberg“, Thomas Partenheimer und Raimund Jonas, sich während der Zeit von April bis Oktober die Zeit nehmen, den Schülerinnen und Schüler ehrenamtlich den achtsamen und fachlich korrekten Umgang mit den Tieren nahezubringen.

Die wohl wichtigste und beliebteste Aufgabe des Frühsommers ist aber natürlich das Honigschleudern. Dabei lernten die Schüler, dass der Honig „reif“ sein muss und wie man mit Hilfe des Refraktometers seinen Wassergehalt bestimmen kann. Immer wieder maßen die Schüler neugierig den Reifegrad des flüssigen Goldes.

Letzte Woche war es dann endlich so weit: Die Ernte konnte beginnen! Die vollen, schweren Waben wurden vorsichtig entdeckelt und dann behutsam geschleudert. Schließlich wollen die Bienen ihre mühsam gebauten Honigzellen wieder zurückhaben, um sie mit der Sommertracht, also dem Nektar von Linde, Lavendel und Sonnenblume zu befüllen!

Honig kann im Büro für 3 Euro pro Glas erworben werden. Der Erlös kommt dem Förderverein zugute.