Ökumenischer Gottesdienst

Miteinander auf dem Weg ins neue Schuljahr 2019-20

Ökumenischer Gottesdienst mit 3 Buchstaben C-M-B zum Schuljahresbeginn

Es ist ein schöner Brauch, das Schuljahr mit guten Wünschen zu beginnen. Beim ökumenischen Anfangsgottesdienst in der evangelischen Erlöserkirche begrüßte Hausherr Pfarrer David Scherf die Gemeinschaft der Willmann-Schule und überbrachte die Grüße seines katholischen Kollegen Pfarrer Ludwig Gradl. Schulleiter Norbert Knauer sprach allen einen herzlichen Willkommensgruß im neuen Schuljahr aus und gab besonders all denen beste Wünsche mit auf den Weg, die neu ans SFZ gekommen sind: als Erstklässler, ältere Schüler oder Mitarbeiter.
„Das Jahr beginnt, ich fange an, kann lernen, zeigen, was ich kann, kann Freunde treffen, lachen!“ so stimmten alle Klassen und ihre Lehrkräfte temperamentvoll in den Lieder-Ohrwurm „Halleluja“ ein, von den Lehrerinnen Maria Paulus, Anja  Schneider und Sonja Bomertl instrumental begleitet. Als Zeichen von Freundschaft  und Zusammenhalt verteilten die bisherigen Schülersprecherinnen Patrizia Pirke und Alexandra Reinhardt Stoffarmbänder an alle Mitfeiernden, moderiert von SMV-Lehrerin Tanja Pröls. Kinder aus der Klasse von Raffaela Pichl sprachen mit ihrer Klassenleiterin die Fürbitten: Auf dem Weg zu sein, bedeute miteinander in die gleiche Richtung zu gehen, gute Begleiter  zu haben, … ein Ziel vor Augen. Bei jedem Neujahrsfest bringen Sternsinger den Segen „Christus mansionem benedikat“ in die Häuser. (Die lateinischen Worte bedeuten „Christus segne dieses Haus!“.) Die Abkürzung in den drei Buchstaben C-M-B ist auf den Freundschaftsbändern ebenso zu lesen und könne den jungen Leuten an jedem  Schultag eine Erinnerung sein „Christus mein Begleiter!“, dass er den Weg mitgehe, gaben die Religionslehrkräfte Christine Seidel und Richard Hurzlmeier zu bedenken. Alle in der Schulgemeinschaft könnten diese drei Buchstaben verwenden: „Christen, Moslems, Bekenntnislose“ oder „Cool, (alle) meine (Freunde und) Begleiter!“. 

Schullandheim Burg Trausnitz

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Schullandheimaufenthalt der Klassen 3/4 b und 6/7 a 

Vom 29. Mai bis zum 31. Mai waren 16 Schülerinnen und Schüler auf der Burg Trausnitz im schönen Pfreimdtal auf Schullandheimfahrt.  Der Mittwoch begann mit der Zimmerbelegung und für manche Schülerinnen und Schüler mit der ersten großen Aufgabe: Betten beziehen. Nach einem sehr schmackhaften Mittagessen folgte eine spannende, ausführliche und lehrreiche Führung durch die Burg Trausnitz. Die Schülerinnen und Schüler lernten die Ursprünge verschiedener Redewendungen kennen und besichtigten das Gefängnis Herzog Friedrich des III. von Österreich. Am Donnerstag stellten wir gemeinsam aus alten PET-Flaschen Fackeln her – Upcycling at its best. Am Nachmittag war Wandern angesagt. Zuerst galt es den GEO-Cache in der Nähe zu finden. Nach langer Suche entdecken wir die versteckte Schachtel und freuten uns über die Nachricht unserer Kollegin Frau Hiltl. Anschließend ging es zu Fuß weiter bis zum Hochspeicher Rabenleite hoch über dem Pfreimdtal. Auf dem anstrengenden Rückweg sammelten wir Stecken für das abendliche Stockbrot. Das Abendessen brachte uns wieder zu Kräften und bei prasselndem Feuer lauschten wir der Gruselgeschichte und warteten darauf, dass das Stockbrot endlich gar wurde. 
Nach der wohlverdienten Nachtruhe wartete am Freitagmorgen das Frühstück auf uns. Anschließend hieß es für alle leider schon wieder: “Zimmer räumen”. Wohlbehalten erreichten wir am Freitagmittag Amberg und freuten uns auf das Wochenende. 

Übernachtungsparty in der SVE

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Übernachtungsparty in der SVE

21 Vorschulkinder besuchten in diesem Schuljahr die SVE und fieberten der Einschulung entgegen.
Das wurde im Juli noch  einmal groß gefeiert, und zwar mit einer Übernachtungsparty.  Die Kinder fuhren am Donnerstag nicht wie sonst mit dem Bus nach Hause, sondern blieben in der SVE. Nachdem die Matten ausgerollt, die Schlafsäcke und Schlafanzüge bereit gelegt und natürlich vor allem die Kuscheltiere ausgepackt waren, begann der Nachmittag mit einer Schatzsuche quer durch die Luitpoldhöhe. Die Kinder entdeckten den Schatz schließlich im Sandkasten:  großartige Wasserspritzen! Mit diesen begann eine große Wasserschlacht, an der Groß und Klein mit allem Einsatz beteiligt waren. Nach dem  Abendessen – Pizza!- zogen die Kinder noch einmal los, um Stöcke für das Stockbrot zu suchen. Dieses gab es schließlich am großen Lagerfeuer.  Wir saßen lange zusammen, wickelten Teig, genossen das fertige Brot, sangen Lieder und erzählten Geschichten.
Nach und nach kam die Müdigkeit und alle krochen in die Schlafsäcke. Am nächsten Morgen  gab es noch ein feines  Frühstück, dann wurden die Kinder von den Eltern abgeholt.
Das war nun die letzte Aktion mit unseren Vorschulkindern. Wir von der SVE und der Tagesstätte wünschen ihnen allen erst mal erholsame Ferien und dann viel Freude und Erfolg in der Schule. Nicht vergessen: Schule macht Spaß!

Verabschiedung Josef Walch

Schulleiter Norbert Knauer verabschiedet den langjährigen Elternbeiratsvorsitzenden Josef Walch und bedankt sich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Josef Walch war 10 Jahre im Elternbeirat, davon 9 Jahre erster Vorsitzender. In seiner Amtszeit hat er sehr viel an der Schule bewegt und viele gute Impulse gegeben.

Besuch der KZ- Gedenkstätte Flossenbürg

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Am 28.06.2019 besuchten die Klassen 8/9 und 9 das Konzentrationslager Flossenbürg. In zwei Gruppen wurden die Klassen über das Lagergelände geführt und bekamen anschauliche Informationen vor Ort über die menschenverachtende Vernichtungsmaschinerie des NS- Regimes im Dritten Reich.

Besuch der jüdischen Synagoge

Die jüdische Synagoge in Amberg wurde am 16.07.2019 von den beiden Abschlussklassen besucht. Der Rabbiner der jüdischen Gemeinde, Herr Elias Dray, führte die Klassen in die Grundlagen des jüdischen Glaubens ein und präsentierte ihnen anschaulich die Amberger Synagoge. Dabei konnten die Schüler auch eine Kippa aufsetzen, wie dies der jüdische Glauben fordert.

Workshop zum Thema „Rassismus“

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Workshop zum Thema „Rassismus“.
Am Dienstag, den 9.7.2019, fand am SFZ Amberg für die Klassen 8/9 ein Workshop zum Thema „Rassismus“ statt. Zwei Mitarbeiter der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) kamen nach Amberg, um mit den Schülern über brandaktuelle Themen zu sprechen:
Warum werden Menschen ausgegrenzt? Wie kommt es, dass es Menschen gibt, die Hitler verharmlosen oder gar verherrlichen?
Wichtig ist vor allem, sich darüber im Klaren zu sein, wie man die eigene Person sieht, was man selbst  eigentlich denkt. Bin ich offen gegenüber Anderem, gegenüber Dingen und Menschen, die ich nicht kenne? Oder: Machen sie mir Angst? Welche Bilder sprechen meine Gefühle an; kann ich darüber sprechen? Denke ich selbst- oder übernehme ich die Gedanken anderer? Situationen sehen- und sich den Hintergrund dazu überlegen, was war davor, was kommt danach: die Aufgabe war, sich Gedanken zu machen und diese Gedanken auch zu berichten; Wörter zu erkennen, durch die andere diskriminiert werden.
Das wichtigste Buch, so die Referenten, ist die Verfassung. Ein Schüler wusste, mit welchem Satz sie beginnt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Die Gruppe sprach über die zwei Worte „des Menschen“- es steht nicht da: der Deutschen, der Gläubigen, der Weißen, der Schwarzen- nein: des Menschen.
Und Menschen- sind wir alle.

Berlinfahrt 2019

Abschlussfahrt Schuljahr 2018-19: Berlin
Als Ziel der Abschlussfahrt suchten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse mit deutlicher Mehrheit Berlin aus. Also startete die Truppe morgens in aller Frühe in Amberg am Bahnhof, fuhr mit dem Zug nach Nürnberg und von dort aus mit dem Flixbus weiter. Da es am Ankunftstag sehr warm war, verbrachten den ersten Abend alle am Wannsee- und wer nicht Fußball spielte, betrachtete den romantischen Sonnenuntergang.
Begebenheiten aus der Geschichte wurden am 2. Tag bei einem Rundgang durchs Regierungsviertel über das Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz erzählt. Am Mittag gab es Currywurst am besten Currywurststand Berlins. So gestärkt waren alle fit für die Besichtigung Berlins vom Fernsehturm aus- und für den anschließenden Einkaufsbummel am Alexanderplatz. Wer jetzt noch nicht genug gesehen hatte, konnte am Abend wichtige Sehenswürdigkeiten aus den Fenstern des Busses mit der Nummer 100 betrachten- am Tiergarten entlang über das Schloss Bellevue, am Humboldtforum und Berliner Dom vorbei wieder zum Alexanderplatz. Der Mittwoch war- nach dem Besuch im Schokoladenhaus Rauch- der Politiktag: anschaulich vermittelten zwei Damen in einem Raum in einem Gebäude am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Europas, wie im Parlament gearbeitet wird. Nun fand ein Ortswechsel zum Reichstagsgebäude statt. Eindrucksvoll war die Schilderung der beiden Büromitarbeiterinnen des Bundestagsabgeordneten über ihre Arbeit.
Glück war, dass wir auf die Kuppel des Reichstags gehen konnten, die im Sommer oft wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Nach so viel Geschichte und Politik war am Donnerstag der Besuch des Technikmuseums eine willkommene Abwechslung- alle hatten viel Spaß beim Ausprobieren von Versuchen zu Elektrizität, Licht, Schall und Wärme, aber natürlich waren auch die Flugzeuge, Autos und Lokomotiven spannend. Die Sonne und den kalten Berliner Wind genossen wir anschließend auf einer Spreefahrt. Das Highlight der Woche war aber der Besuch der Disco am Donnerstagabend. Insgesamt war es eine anstrengende, aber auch sehr interessante Woche.