1919
Beschluss des Stadtrats am 12.12.1919: Ab 1. Januar 1920 werden zwei Hilfsschulklassen in der Luitpoldschule (Knaben) und in der Max-Josef-Schule (Mädchen) eingerichtet. Leitung: Lehrer August Klarmann, Stellvertreterin: Lehrerin Maria Heldmann

1920
Zwei neue, ausgelagerte Klassen werden im Gebäude der „Willmannschule“ (Katholische Knabenschule) in der Gasfabrikstraße eingerichtet.

1923
Verlegung der ersten Hilfsschulklasse in die Pestalozzischule, weil in der Willmannschule ein Lehrerzimmer benötigt wird.

1927
Vorübergehende Unterbringung von zwei Hilfsschulklassen in der Steinhofkaserne

1943
Der Schulleiter Lierheimer bittet den OB der Stadt Amberg um Klassenräume im Rückgebäude der Städtischen Berufsschule (Raseliushaus).

1949
4 Klassen der Hilfsschule sind im Raseliushaus und in der Pestalozzischule untergebracht.

1953
Die 4-klassige Hilfsschule zieht erneut in das „Barackengebäude“ der Willmannschule (vormals Katholische Knabenschule) in der Gasfabrikstraße um und verbleibt dort bis Juli 1958.

1958
Die Hilfsschule zieht in das alte Berufsschulgebäude in der Salzgasse 10 um. Der Stadtrat unter OB Dr. Steininger beschließt: Die Hilfsschule soll den Namen „Willmannschule“ tragen.

1965
Neue Schulbezeichnung: Sonderschule für Lernbehinderte. Franz Bachmeier wird Nachfolger des bisherigen Schulleiters Franz Fella.

1971
Elternbeirat und Schulleitung der mittlerweile 11- klassigen Sonderschule für Lernbehinderte stellen bei der Stadt Amberg Antrag auf Errichtung eines neuen Schulgebäudes.

1977
Zum Schuljahresbeginn 1977 wird das neue Gebäude der Willmannschule in der Raiffeisenstraße 2a mit 10 Klassen bezogen. Die Einweihung des Schulgebäudes erfolgt erst am 13.12.1979.

1979
Erneute Namensänderung der Schulform: Schule für Lernbehinderte

1984
Mit weiteren 14 Förderschulen in Bayern wird in der Willmannschule Amberg der Schulversuch „Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen“ unter der Leitung von SoKR Hubert Druckseis durchgeführt.

1985
Aufgrund stark zurückgehender Schülerzahlen wird die Schule für Lernbehinderte
Kümmersbruck aufgelöst, die Schüler werden ab Schuljahr 1985/86 in die Willmannschule Amberg integriert.Nach der Pensionierung von Franz Bachmeier übernimmt Emil Englmann zum Schuljahresbeginn 1985/86 die Schulleitung der Willmannschule Amberg.

1988
Gründung des Fördervereins – „Förderkreis der Willmannschule Amberg e.V.“

1988
Auswahl der Willmannschule zum Schulversuch: „Schule für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ mit neuen Lehrplänen

1989
Einrichtung einer „Schulvorbereitenden Einrichtung für sprachauffällige und entwicklungsverzögerte Kinder“ in Luitpoldhöhe in Trägerschaft der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e.V.

1994
Die Willmannschule Amberg wird erstes „Sonderpädagogisches Förderzentrum“
im Regierungsbezirk Oberpfalz. Im gleichen Jahr wird aufgrund der stark gestiegenen Schüler- und Klassenzahlen mit einem Erweiterungsbau der Willmannschule begonnen.

1995
Die Willmannschule wird Sitz des Studienseminars für Lernbehindertenpädagogik im Regionalbereich Nordoberpfalz.

1996
Einzug in den Erweiterungsbau der Willmannschule mit insgesamt 27 Klassen

2000
Schulfeier zum 80-jährigen Bestehen der Willmannschule Amberg mit 405 Schülern in 28 Klassen. Festansprache von Dr. Bruno Schor, Staatsinstitut für Bildungsforschung (ISB)

2002
Neu- und Umgestaltung des Pausenhofes durch Schulgemeinde, Schulträger und Förderverein

2003
Nach der Ruhestandsversetzung von Emil Englmann wird Hermann Gnahn Schulleiter der Willmannschule.

2005
Die Willmannschule wird nach Einrichtung von Beratungsräumen sonderpädagogisches Beratungszentrum für Lehrer, Eltern, für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und für Fachdienste.

2006
– Einrichtung einer „Offenen Ganztagsschule“ in der Willmannschule Leitung: Lutz Malich, Träger: Elternschule Amberg e.V.
– Einrichtung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS).
– Die Willmannschule wird zum ersten Mal „Umweltschule in Europa“ (Auszeichnung des Umweltministeriums).

2008
– Jubiläumsfeier zum 20. „Geburtstag“ des Förderkreises mit Festansprache von Pfarrer Hermann, vormaliger 1.Vorsitzender des Fördervereins der Willmannschule
– Seminarrektor Norbert Knauer wird nach der Ruhestandsversetzung von SoR Hermann Gnahn Schulleiter der Willmannschule.
– Einrichtung einer „Gebundenen Ganztagsschule“ (5. bis 9. Jgst.)

2010
Jubiläumsfeier: „90 Jahre Willmannschule Amberg“

2011
Schülerinnen und Schüler des SFZ Amberg können erstmalig nach bestandener Prüfung den Abschluss der Mittelschule erwerben.

2012
Einrichtung einer Verlängerten Mittagsbetreuung für die Jgst. 1 – 4

2013
Jubiläumsfeier: 25 Jahre Förderkreis Willmannschule

2014
Neuer Kooperationspartner für die Ganztagesbetreuung ist „Learning Campus“.

2015
Das SFZ Amberg bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Die Patenschaft übernimmt Herr Ismail Ertug, Mitglied des Europäischen Parlaments.

2016
Die verlängerte Mittagsbetreuung für die Jgst.1 – 4 wird durch die Offene Ganztagesschule (Jgst.1-4) ersetzt.

2018
Jubiläumsfeier: 30 Jahre Förderkreis Willmannschule